Private Film und Fotoecke von
Karin Westhauser & Achim Vollrath
Garnisonsschützenhaus
20.12.2015
1858 wurde auf der Dornhalde der Schießplatz für die Königlichen Garnison Stuttgart angelegt.

Im Hauptgebäude waren eine Kantine und Offizierszimmer untergebracht. Im seitlichen Anbau befand sie die Scheibenwerkstatt des Militärschießplatzes.

Der Schießplatz verfügte ursprünglich über neun 400-Meter-Schießbahnen, Längswälle der Anlage sind noch auf dem Dornhaldenfriedhof vorhanden.

Im Ersten Weltkrieg wurden die Rekruten der wilhelminischen Armee ausgebildet. Während der NS-Zeit wurden auf dem Gelände Todesurteile an Deserteuren und politisch missbilligten Personen vollstreckt. Nach dem zweiten Weltkrieg nutzten amerikanische Soldaten die Schießbahnen bis bis Ende der 50 Jahre.

Obwohl das Gebäude durch seine architekturgeschichtliche Bedeutung als Kulturdenkmal eingestuft wurde und unter Denkmalschutz steht, verfällt es.

2014 hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, das das Haus, das im Besitz der Stadt Stuttgart liegt, vor dem Verfall zu schützen.
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