Private Film und Fotoecke von
Karin Westhauser & Achim Vollrath
Ehemaliges Militärareal Asperg - Osterholz
21.11.2015
Nach einem Kriegsministerial-Erlass der Württembergischen Armee wurde in Osterholz ein Schießplatz errichtet.
Ab 1894 konnte die Garnison Ludwigsburg den Schießplatz mit fünf Schießbahnen für Karabiner und Gewehre nutzen.

1937/38 wurde die Anlage durch die Wehrmacht erweitert. Hinzu kamen Schießstände für Kleinkaliber,
sechs Schießstände für Gewehr und vier Stände für MG's.
Die Ziegelbauten stammen aus dieser Zeit.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden auf dem Kleinkaliber-Schießstand die durch ein Kriegsgericht zum Tode verurteilten erschossen. (Hauptsächlich Deserteure, auch Widerstandskämpfer aus Belgien und Frankreich sollen hier hingerichtet worden sein)

Ab 1945 nutzte die U.S. Army 'Riffle Range' die Anlage als Schießplatz. Das Areal wurde in den 1980 Jahren von der U.S. Army aufgegeben.

Gegenüber der Anlage befand sich bis 1993 ein U.S. Kraftstofflager. Hier wurde der Kraftstoff für die umliegenden Kasernen zwischengelagert bzw. von Bahn auf LKW umgeschlagen.
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