Private Film und Fotoecke von
Karin Westhauser & Achim Vollrath
Die fast vergessenen Gräber im Park der Villa Berg
15.11.2015
Als um 1825 der Platz um die Berger Kirche als Begräbnisstätte nicht mehr ausreichte, wurde am Hang eines Weinberges, am Weg Richtung Gaisburg, ein zweiter Friedhof angelegt.

Oben auf dem Berg lies Kronprinzen Karl ab 1845 ein Sommerdomizil errichten, die Villa Berg.

Schon 1884 wurde der zweite Berger Friedhof wieder aufgegeben. Man hatte Angst, dass das Wasser vom Berg durch die Gräber in Richtung Mineralbäder läuft und diese damit vergiftet. Auf dem Friedhof gab es über 800 Gräber.

Einige Grabsteine wurden auf den neuen Bergfriedhof an der Hackstraße verbracht. Viele Grabsteine wurden um 1975 beim Bau eines Spielplatzes im Park der Villa entfernt.

Am nördlichen Rand des heutigen Parks der Villa Berg sind noch 15 Gräber zu finden, teils überwuchert und halb verfallen - einige direkt am Zaun eines Kinderspielplatzes, der heute auf dem ehemaligen Friedhof steht.

Unter all den Gräbern sticht eines heraus. Jenes von Gotthilf Kuhn, dem Gründer des Männergesangsvereins Berg.
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